Schon im Mittelalter wurden im Kunsthandwerk der Bleiverglasung einzelne Glasscheiben durch Sprossen zusammengefügt, um die großen Fensteröffnungen lichtdurchlässig schließen zu können. Die ersten hergestellten Glastafeln, die im Zylinderblasverfahren hergestellt wurden, erreichten nur eine sehr geringe Ausdehnung. Die eigentlichen Bleisprossen fanden erst ihre Verbreitung, als die Fenster neben ihrer eigentlichen Funktion als Lichteinlass auch noch künstlerische Aufgaben übernahmen. Die formbaren Bleiruten waren bestens geeignet, die ornamentalen und figürlichen Abbildungen zusammenzuhalten. Die ersten Bleifelder lassen sich dem 8. Jahrhundert zuordnen. Die Bleiprofile werden seit dem Mittelalter gegossen. Im 15. Jahrhundert wurde das Gießverfahren um ein Ziehverfahren erweitert, welches sich sehr nachteilig in der Stabilität der Bleifelder bemerkbar machte und deswegen später nicht mehr angewendet wurde.
Mehr zu diesem Thema:Kunst und Kulturtipps im VinschgauBilderCaspar David Friedrich - LandschaftsdarstellungenDie Kunst zu rahmen Stil und Epochemehr FeierlichkeitenSchmuck und Mode des Barock
Auto & MotorBeruf & KarriereBildung & SchuleComputerEsoterikEssen & TrinkenFinanzen & WirtschaftFreizeit & HobbyGesundheit & WellnessImmobilien & WohnenInternetKinder & FamilieKunst & KulturLifestyleMode & SocietyMusik & MedienNatur & UmweltPC-Spiele & OnlinespielePolitikRecht & SicherheitReise & Urlaub DeutschlandReise & Urlaub EuropaReise & Urlaub WeltweitSpiele & UnterhaltungSport & FitnessStädte & LänderTelekommunikationTiereVersicherung & RenteWerbung & MarketingWissen & NewsWissenschaft & Technik