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DSL-Tarife und DSL-Bandbreiten optimal kombinieren

von Manuel Meister am 22.10.2008

Wie schwierig und aufwändig es ist, einen wirklich günstigen DSL-Tarif für die breitbandige Internetnutzung zu finden, merkt jeder Verbraucher, der sich einmal intensiv mit den Angeboten der DSL-Provider befasst. Es gibt eine Fülle unterschiedlicher DSL-Tarife, und gerade diese Fülle der Angebote ist es, durch die die Auswahl des besten DSL-Tarifes so kompliziert ist. Grundsätzlich ist jedem DSL-Einsteiger dringend zur DSL-Flatrate zu raten. Andere Tarifformen und andere Abrechnungsmodelle haben sich in der Vergangenheit in den meisten Fällen nicht bewährt. DSL-Tarife, deren monatliche Kosten vom Datentransfer oder aber von der im Internet insgesamt verbrachten Zeit abhängen, erweisen sich bei dauerhafter Nutzung rasch als Kostenfallen. Geeignet - sowohl für bescheidene als auch für professionelle Internetnutzer - ist einzig die DSL-Flatrate, deren Kosten die Gebühr für einen Volumentarif oder einen Zeittarif ohnehin kaum überschreiten.

Die DSL-Flatrate sollte also von Surfern in jedem Fall bevorzugt werden; welche DSL-Bandbreite man wählt, hängt hingegen sehr stark von den persönlichen Bedürfnissen hinsichtlich der Internetnutzung ab. Die DSL-Bandbreite bestimmt, wie rasch Dateien, die aus dem Netz bezogen werden, daheim auf der Festplatte ankommen. Je höher die DSL-Bandbreite, desto höher ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung beim Surfen und beim Downloaden, desto höher ist andererseits aber oft auch der Preis für den DSL-Anschluss. Sparsame Nutzer, die ohnehin kaum das Internet nutzen, werden deshalb „DSL 1000“ oder „DSL 2000“ als DSL-Bandbreite für ihren DSL-Anschluss favorisieren. Die Zahl hinter „DSL“ gibt Auskunft über die maximal mögliche Datenübertragungsrate. Beispielsweise können bei „DSL 1000“ pro Sekunde 1000 Kilobit übertragen werden. Es handelt sich jedoch - und das ist ein wichtiger Punkt - um Maximal-Angaben. Ob tatsächlich 1000 Kilobit pro Sekunde erreicht werden können, hängt beispielsweise davon ab, wie groß die Distanz zwischen dem eigenen Hausanschluss und der nächsten DSL-Vermittlungsstelle ist. Auch ist es so, dass nicht jeder Internetnutzer jede DSL-Bandbreite erhalten kann. Während „DSL 1000“ bundesweit verfügbar ist, sind DSL-Anschlüsse mit der Bandbreite „DSL 16.000“ bislang vor allem in Ballungszentren erhältlich.
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