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Lesen Sie hierzu auch:Hundeversicherung: erst vergleichen dann beantragenPrivate Krankenversicherungen im Vergleich
von Peter Brüller am 08.11.2011
Das Thema Krankenversicherung ist hierzulande immer ein heiß diskutiertes. Meist geht es dabei um die Frage, ob man sich privat oder gesetzlich versichern soll. Da bleibt den meisten Personen nur die gesetzliche Krankenversicherung, da ihr Einkommen unter der Pflichtversicherungsgrenze liegt. Und doch können auch diese Menschen eine private Krankenversicherung abschließen. Allerdings handelt es sich dann nicht um eine Vollversicherung, sondern lediglich um eine Zusatzversicherung. Auf diese Weise kann man Bereiche absichern, die von der GKV entweder gar nicht abgedeckt werden oder die noch einer entsprechenden Zuzahlung bedürfen. In den meisten Fällen handelt es sich dann um eine Krankenhaustagegeldversicherung oder um eine Zahnzusatzversicherung.
All jene Menschen, deren Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze liegt oder die als Selbstständiger arbeiten, können über die private Krankenversicherung eine Krankenvollversicherung abschließen. Mit der Vollversicherung wird all das mit abgesichert, was man bereits aus den Leistungen der GKV kennt. Bei der PKV jedoch werden einige Leistungen noch über den Standard der GKV hinaus angeboten. Ein wichtiger Punkt für die meisten Versicherten ist immer die Höhe des zu entrichtenden Beitrags. In der GKV wird dieser von der Höhe des Einkommens abhängig gemacht. Vom Einkommen wird dann ein Satz von 15,5 % abgezogen. Dieser Beitrag wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Es gibt hier jedoch eine Obergrenze - die Beitragsbemessungsgrenze. Sobald das Einkommen diesen Grenzwert erreicht hat, steigt der Beitrag nicht mehr.
In der PKV werden die Beiträge auf andere Art berechnet. Hier spielt das Einkommen des Versicherungsnehmers keine Rolle. Für die Beitragsberechnung werden ganz andere Kriterien zugrunde gelegt. Alter und Geschlecht der Person und die Berufsgruppe spielen dabei eine Rolle. Aber es kommt auch darauf an, welche Leistungen man abgesichert haben möchte. Geleistet wird der Beitrag nur vom Versicherungsnehmer allein und eine Obergrenze gibt es in diesem Falle auch nicht. Was es ebenfalls nicht gibt, ist die aus der GKV bekannte Familienversicherung. Will man seine Familienangehörigen in der privaten Krankenversicherung versichern, dann wird für jede Person ein eigener Beitrag berechnet.
Das Angebot an privaten Krankenversicherungen ist recht groß, und wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sich auf diese Weise zu versichern, dann sollte man sich im Vorfeld die Mühe machen und die privaten Krankenversicherungen vergleichen. Unterschiede gibt es nicht nur in der Beitragshöhe, sondern auch bei den Leistungen. Aus diesem Grund sollte man auch einen Vergleich der privaten Krankenversicherungen durchführen. Wer nicht gerade ein Versicherungsfachmann ist, der kann sich dabei über das Internet Hilfe besorgen. Hier gibt es verschiedene Webseiten, die einen Vergleichsrechner für private Krankenversicherungen beinhalten. Hier werden die einzelnen Anbieter miteinander verglichen in Bezug auf Preis und Leistung. Wenn man nach einem solchen Vergleich das Ergebnis vorliegen hat, dann kann man sich auf Wunsch über einen Link direkt zum Anbieter seiner Wahl begeben und den Antrag für die private Krankenversicherung stellen.