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Die Historie der Batterie

von Bernhard Heß am 17.12.2008
Alessandro Volta, ein gebürtiger Italiener, gilt als der Erfinder der ersten Batterie. Im Jahr 1800 stellte er sie vor in Form der „Voltaschen Säule“. Sie hatte eine recht einfache Funktionsweise und bestand aus übereinander geschichteten Platten aus Kupfer und Zink, welche durch mit Wasser oder Salzlake getränkte Textilien voneinander getrennt waren. Aktuell gibt es Batterien in den unterschiedlichsten Ausführungen und Formen. Am gebräuchlichsten sind wohl die Bezeichnungen Micro Zelle, Mignon Zelle oder auch 9-Volt-Block, die auf der Basis von Alkali-Mangan, Lithium oder Zink-Kohle arbeiten. Letztere werden aber nur noch selten verkauft, da sie die Umwelt sehr durch auslaufende Säuren belasten können. Im Gegensatz zu Akkus können Einwegebatterien nicht mehr aufgeladen werden. Die am meisten verbreitete Form ist die Gerätebatterie. Diese wird für die Geräteversorgung von Elektrokleingeräten wie Uhren, Spielzeug, Taschenlampen und Telefonen verwendet sowie in fest installierten Geräten ohne Netzanschluss wie Rauchmeldern und Lampen. Die kleinste Form der Batterien sind die Knopfzellen, welche in Hörgeräten oder Quarzuhren verwendet werden. So kleine Batterien werden mit Federkontakten in die entsprechenden Geräte eingesetzt. Für Lithiumbatterien sind sogar meist die Kontakte vergoldet, damit die Zellspannung genau bestimmt werden kann. Gerätebatterien sollten kompakt und robust sein, damit sie in den Geräten nicht auslaufen und das verwendete Elektronik Gerät zu einem Defekt bringen. Starterbatterien sind große Ausführungen und werden für Fahrzeuge und Aggregate eingesetzt. Sie liefern elektrischen Strom für den Anlasser vom Verbrennungsmotor. Für Elektrofahrzeuge werden Traditionsbatterien für den Antrieb verwendet. Sehr häufig werden Akkus mit Batterien verwechselt. Diese Akkus bestehen aus mehreren wieder aufladbaren Sekundärzellen in Reihenschaltung. So wird die Gesamtspannung erhöht. Akkus sind über einen langen Zeitraum verwendbar und damit auch schonend für die Umwelt. In Deutschland besteht für gebrauchte und leere Batterien eine Rückgabepflicht – die Entsorgung über den Hausmüll ist verboten. Auch sind in vielen öffentlichen Gebäuden Behälter aufgestellt, die alte Batterien sammeln und später an die dafür vorgesehenen Recycling-Betriebe abgeben. Batterien entladen sich bei längerer Ladung. Die Entladungsgeschwindigkeit dafür richtet sich nach der Lagerung und der Temperatur am Lagerort. Je kühler es ist, desto länger hält sich die Ladung. Mit einem Batterietester kann man feststellen, ob eine Batterie noch funktionsfähig ist.
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