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Stadtmagazine - analog und digital

von Andreas Mettler am 15.02.2010
Jede Großstadt hat ihre Stadtillustrierte, auch Stadtmagazin genannt. Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es sie. Entwickelt aus der kulturellen Subkultur und vielerorts auch aus einem links-alternativen Politikverständnis haben sie schnell die Meinungshoheit über die kulturellen Events der Städte erlangt. Das Zielpublikum: Studenten, Szenegänger, Künstler und die Junggebliebenen jeden Alters. Hier wurde und wird über das geschrieben, was in der Stadt kulturell, politisch und gastronomisch angesagt ist. Ausführliche Besprechungen und Tipps im Bereich Theater, Film, Kunst und Musik. Einen kompletten Tageskalender für jeden Tag mit allen Events, die Publikum benötigen. Also für den kulturell interessierten Stadtmensch ein dankbares Brevier. Der Preis liegt meist bei ein bis zwei Euro. Aber allein der Vertrieb dieser Magazine brachte nie die meisten Kosten wieder herein, sondern die Anzeigenabteilung. Für dieses junge, ausgehfreudige, kulturell anspruchsvolle Publikum finden sich immer entsprechende Geschäftsleute, für die ein Inserat in diesem Magazin ein Imagegewinn darstellt und der den Umsatz fördert. Heute, gut 30 Jahre später haben die meisten dieser Stadtmagazine 2 Standbeine. Die verkaufte Zeitschrift und den Internetauftritt. Und wer das noch nicht gemacht hat, der sollte sich schleunigst mit einem patenten Software-Entwickler zusammen tun und den Internetauftritt angehen; denn die hohe Zahl an Aufrufen für die Online-Ausgabe lässt auch die Werbekundschaft nicht kalt. Ein nicht zu großes Unternehmen wie „Ruprecht Helms IT“, das in Loerrach Softwareentwicklung betreibt, wäre genau der richtige Ansprechpartner für Magazine dieser Größe. Hier bekämen sie maßgeschneiderte Software für den perfekten Internetauftritt. Die hier kreierten Produkte sind kompatibel mit jedem, der gängigen Browser wie Firefox, Opera, Internet Explorer oder Google Chrome. Das Publikum der Stadtmagazine ist extrem Internet-affin, so dass zu erwarten ist, dass die Einnahmen über diese Schiene bald die der gedruckten Ausgabe übertreffen.
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