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Das Arbeitszeitkonto


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Immer mehr Unternehmen führen für ihre Mitarbeiter ein sogenanntes Arbeitszeitkonto ein. Man kann dem Arbeitszeitkonto mit unterschiedlichen Auffassungen gegenüber argumentieren. Das Arbeitszeitkonto hat wie viele andere Dinge im Leben eben auch zwei Seiten. Auf der einen Seite stehen die Argumente Flexibilität, Wettbewerbsfähigkeit und Betriebswirtschaftlichkeit. Vielleicht ist das Arbeitszeitkonto aber auch einfach nur ein Ergebnis der wirtschaftlichen Erfordernisse einzelner Unternehmen oder Branchen, um diesen Erfordernissen wie z. B. flexibler Personalbedarf zu entsprechen. In der Dienstleistung Zeitarbeit ist das Arbeitszeitkonto jedenfalls ein zwingendes Instrument für Betriebswirtschaftlichkeit und Flexibilität in der Personalplanung und nicht mehr wegzudenken. In der Zeitarbeits-Branche ist das Arbeitszeitkonto Bestandteil der einzelnen Tarifverträge in den unterschiedlichen Zeitarbeits-Verbänden. Die Zeitarbeits-Unternehmen sind auf Grund ihrer Besonderheit, was Flexibilität in der Personalplanung betrifft, regelrecht darauf angewiesen. Und was für die Unternehmen von Vorteil ist, muss ja nicht unbedingt für den Arbeitnehmer von Nachteil sein.
Viele Unternehmen haben heute mit schwankenden Auftragsvolumen zu kämpfen, die eine hohe Flexibilität an das Personal stellen. Mit dem Arbeitszeitkonto kann man diese Phasen überbrücken. Bei Mehrarbeit werden Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto angesammelt und diese können dann bei Bedarf in Anspruch genommen werden. So können Produktionsengpässe oder Zeiten mit geringerem Personalbedarf überbrückt werden, ohne  Entlassungen vorzunehmen. Der Arbeitsplatz wird für die Arbeitnehmer sicherer und die Unternehmen verlieren nicht ihr eingearbeitetes und bewährtes Personal. Auch müssen die Unternehmen bei Phasen mit erhöhtem Personalbedarf nicht wieder Neueinstellungen vornehmen, welche wiederum einen hohen Aufwand für die Unternehmen bedeuten. Man kann hier von einem beiderseitigen Vorteil sprechen. Dies ist vor allem für die Zeitarbeit von enormer Wichtigkeit. Dort haben die Zeitarbeits-Unternehmen mitunter das Problem, dass sie eine gewisse Zeit zwischen den Einsatzwechseln ihrer Mitarbeiter überbrücken müssen. Und dafür ist das Arbeitszeitkonto ein bewährtes Instrument. Anstatt die Zeitarbeitnehmer zu entlassen, bummeln diese ihre angesammelten Stunden des Arbeitszeitkontos bis zum nächsten Einsatz ab. So können die Zeitarbeits-Unternehmen ihre Mitarbeiter halten und können z.B. bei Neukunden altbewährtes Personal einbringen und so diesen Neukunden von der Qualität ihrer Dienstleistung überzeugen. Müssten die Zeitarbeitsfirmen neueingestelltes Personal bei Neukunden einsetzen, bleibt immer ein gewisses Restrisiko. Denn die neuen Mitarbeiter kennt das Zeitarbeits-Unternehmen noch nicht so gut in der Praxis, wie ihre angestammten Mitarbeiter. Klar gibt es auch Argumente die gegen das Arbeitszeitkonto sprechen. Vor allem dann, wenn der Stundenlohn nicht der höchste ist und der Arbeitnehmer mit jedem Cent rechnen muss. Dann tut es schon weh, anstatt der gearbeiteten 180 Stunden  nur 160 Stunden ausbezahlt zu bekommen. Man braucht das Geld eben am Monatsende, um seine Rechnungen bezahlen zu können. Wenn der Arbeitnehmer dies nicht kann, nutzt ihm auch das Arbeitszeitkonto recht wenig. Aber wie gesagt, es gibt immer zwei Seiten.

Weitere Informationen hier:
http://www.agentur-zeitarbeit.de/Geschichte-der-Zeitarbeit/

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