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Eine runde Sache: Die Eierauszeichnung

von Andreas Mettler am 17.12.2014


Hat das Internet eine Zukunft? Achtung, Satire!


Eier
© M. Großmann / PIXELIO
Stanislaw Lem beschreibt in seinen Robotermärchen den Menschen als ein stinkendes und schleimiges Wesen, das es für eine Kunst hält, die Mitbewohner seines Planeten zu töten und die Leichen zu verspeisen. Und genau genommen sind wir Menschen auch nicht anders, doch was Außenstehende (was auch immer das sein mag) vielleicht als Barbarei betrachten würden, zelebrieren wir in Fernsehshows und Kochbüchern als wahre Kunst. Nicht wenige Menschen haben gänzlich damit aufgehört, tierische Produkte zu konsumieren und in Hinsicht auf die wachsende Weltbevölkerung wäre dies sicherlich eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung der Ernährung des Menschen. Und bekanntlich fällt auch ein Mensch, der kein Fleisch mehr verspeist, selbst nicht vom Fleisch.

Der sogenannte Vegetarier verzichtet auf tierische Fleischprodukte, hat aber in aller Regel kein größes Problem, andere Tierprodukte, wie etwa Milch oder Eier zu sich zu nehmen. Der Veganer hingegen möchte auch dies nicht tun. Es soll auch Menschen geben, die es versuchen, sich ausschließlich von Obst zu ernähren. Adam und Eva lassen dann grüßen, aber vermutlich könnte dies zu einer all zu einseitigen Versorgung mit Nährstoffen führen. Bei der Frage, ob man noch Eier konsumieren möchte oder nicht, kann die sogenannte Eierauszeichnung helfen. Die Eierauszeichnung bringt den Verbraucher in die Lage, selbst nachvollziehen zu können, in welcher Weise die Hühner gelebt haben und woher ein Ei denn kommt. Die Eierauszeichnung beweist: Es ist nicht ein Ei wie das andere, auch wenn ein Sprichwort bisweilen das Gegenteil zu behaupten versucht. Wer noch einen Eierauszeichner sucht, kann diesen im Auszeichner-Onlineshop käuflich erwerben. Einen Aspekt im Zusammenhang mit der Hühnerhaltung sollte man noch diskutieren: Legen glückliche Hühner wirklich die gesünderen Eier? Diese Frage ist wohl noch nie wissenschaftlich korrekt und abschließend beantwortet worden. Auch beim Verspeisen von Hühnern selbst, stellt sich die moralische Frage, ob es das größere Unrecht ist, ein glückliches Huhn vom Lande zu verspeisen oder ein Huhn aus dem Stall von seinem Dasein zu befreien. Fragen, die sicherlich jeder Mensch auf seine eigene Weise beantworten sollte.

Weitere Informationen hier:
http://www.auszeichner.de/Eierkennzeichnung:::6.html

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